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Die Taeria Hymne

Der Gott der Eisen wachsen ließ,
Der wollte keine Knechte,
Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß,
Dem Mann in seine Rechte.
Drum gab er ihm den kühnen Mut,
Den Zorn zur freien Rede,
Dass er bestünde bis auf’s Blut,
Bis in den Tod die Fehde.

So wollen wir, was Gott gewollt,
Mit rechten Treue halten,
Und nimmer im Tyrannen Sold
Die Menschen Schädel spalten.
Doch wer für Tand und Schande ficht,
Den schlagen wir zu Scherben,
Der soll in Thorgads Landen nicht.
Mit unser’n Rittern erben.

Taeria, heil’ges Vaterland,
Oh Thorgads Mut und Treue,
Du hohes Land, Du schönes Land,
Dir schwören wir auf’s Neue.
Dem Buben und dem Knecht, die Acht
Der fütt’re Kräh und Raben.
So ziehen wir zur letzten Schlacht
Und wollen Rache haben.

Lasst wehen, was nur wehen kann,
Standarten wehn und Fahnen,
wir wollen heute, Mann für Mann,
zum Heldentod uns mahnen.
Auf! Fliege, stolzes Siegspanier!
Voran die kühnen Reihen!
Wir siegen oder sterben hier,
den süssen Tod der Freien.